Ein Dorodango ist in der Zusammensetzung tatsächlich nichts anderes als Erde und Wasser, die zu einer Kugel geformt werden.
Durch Trocknung, Druck und Reibung werden sie mit der Zeit zu spiegelglatten, marmoresk wirkenden Kugeln werden. Das Magische dahinter ist allerdings nicht die Kugel selbst, sondern was mit einem passiert, während man sie anfertigt…






- Es kommt mitunter hoch, wozu noch keine Zeit war, um darüber in Ruhe nachzudenken.
- Oder Gefühle und Emotionen sind plötzlich da, die noch nicht gefühlt wurden.
- Oder neue Ideen sprudeln plötzlich aus dir heraus.
Ein Dorodango ist am Beginn wie ein noch unverdautes Ereignis.
Es braucht Zeit, um in Ruhe zu trocknen. Wenn man es zu schnell versucht, bricht es auseinander.
Manche Kugeln bleiben gefühlt ewig stumpf. Sie wollen (noch) nicht glänzen. Und unweigerlich fragt man sich dann: Gibt’s sowas auch in meinem Leben? Dass ich wie blöd versuche etwas zum Strahlen zu bringen und es will nicht gelingen?
Woran auch immer es konkret liegt: Oft hilft es, einfach mal einen anderen Weg auszuprobieren. Und wer weiß. Wenn’s beim Dorodango funktioniert, dann vielleicht auch im echten Leben.
Am Ende wirkt das Dorodango hart wie Marmor und ist doch fragil. Wie wir selbst auch oft einmal. <3



Wenn du es ausprobieren willst, hier findest du alle Infos:
Erstworkshop
inkl. Einführung, Dorodango-Workbook und Material: Einstieg jederzeit möglich.
Follow-Up
Ein Dorodango braucht dazwischen mehrere Trocknungs- und Schleif-Phasen. Dazu bist du herzlich eingeladen dein Dorodango mitzunehmen und zu Hause daran weiterzuarbeiten.
Viele Teilnehmer:innen schätzen allerdings das Atelier als einen Ort, an dem frei mit Gatsch gespielt werden darf, Lehm für weitere Schichten vorhanden ist und es schmutzig und staubig werden darf während des Tuns. Und darüber hinaus ist fein zu wissen: Wenn es tut gut, etwas, das aufkommt, zu besprechen – dann ist da eine Kunsttherapeutin, deren Ohren sperrangelweit für eure Anliegen offen stehen.
Termine werden laufend ergänzt.
- 23. März | 17:30-20:30 Uhr
- 10. April | 12-15 Uhr
- 18. Mai | 17:30 – 20:30 Uhr
Erst-Workshop: EUR 75; Follow-Up: EUR 50